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    Der Erfolg einer Website im Internet beginnt mit ihrer Sichtbarkeit! Nur wer es schafft, für die richtigen Begriffe unter den Topplatzierungen von Suchmaschinenergebnissen zu landen, bekommt Zugriffe und hat die Chance, online Kunden für sein Angebot zu gewinnen.

    Die Sichtbarkeit der eigenen Website

    Ist Ihre Website in Suchmaschinenergebnissen gut platziert? (Foto: mariusz prusaczyk / clipdealer.de)

    Was ist unter dem Begriff Sichtbarkeit zu verstehen?

    Bei der Sichtbarkeit unserer Website geht es darum, wie gut wir von Suchmaschinen wahrgenommen werden.

    Stellen wir uns einmal vor, unsere Website und ihre Einzelseiten wären überhaupt nicht von den verschiedenen Suchmaschinen wie Google, Yahoo und Bing in deren Datenbank aufgenommen worden und diese wüssten somit nichts von der Existenz unseres Webauftrittes!

    Die Sichtbarkeit wäre in diesem Fall gleich null!

    Dies würde bedeuten, dass nur Besucher unsere Seite finden und besuchen könnten, die unsere Webadresse über eine Visitenkarte oder aber eine Print- oder auch Radio- und Fernsehwerbung erfahren hätten. Allenfalls kämen auch Besucher, über eine Linkempfehlung, über Social-Media-Netzwerke oder YouTube.

    Dies würde des Weiteren bedeuten, dass wir in diesen genannten Kanälen entweder sehr aktiv sein müssten oder dass die Anzahl der Besucher auf unserer Website eben sehr gering wäre.

    Führt die Eingabe eines Suchbegriffes z.B. bei Google dazu, dass unsere Website im Suchergebnis unter den ersten Einträgen aufscheint, so erhöht sich die Sichtbarkeit unserer Website! Wenn dieser Begriff auch noch sehr populär ist und von vielen Internetbesuchern eingegeben wird, dann steigt unsere Sichtbarkeit weiter an.

    Scheint unsere Website für mehrere Begriffe unter den Top 10 Einträgen im Suchergebnis auf, dann verbessert sich die Sichtbarkeit erneut.

    Berechnung der Sichtbarkeit

    Um ein vergleichbares Maß für die Sichtbarkeit zu erhalten, ist es sinnvoll, einen sogenannten „Sichtbarkeitsindex“ zu berechnen. Dieser steigt an, je besser die Position unserer Website für einzelne Begriffe ist, je populärer die Begriffe sind und je mehr Begriffe es gibt, für die unsere Website Toppositionen erreicht.

    Wie aber kann nun dieser Sichtbarkeitsindex ermittelt werden?

    Theoretisch könnte man diesen selber berechnen, indem man eine Liste mit allen Begriffen zusammenstellen würde, die sinnvolle Zugriffe auf die eigene Website bringen könnten.
    Man würde dann für jeden einzelnen Begriff die aktuelle Position im Suchergebnis bestimmen und diese mit der Popularität des Begriffes gewichten. Zur Popularitätsbewertung des Begriffes müsste allerdings zunächst die Eingabehäufigkeit des Begriffes und der CPC-Wert bei den unterschiedlichen Suchmaschinen ermittelt werden.

    Durch Aufsummierung der Sichtbarkeitswerte der einzelnen Begriffe würde man schließlich den Sichtbarkeitsindex für das Gesamtprojekt erhalten. Ein mühsames Unterfangen, das in der Praxis aufgrund des hohen Zeitaufwandes nicht sinnvoll umsetzbar wäre!

    Die Berechnung des Sichtbarkeitsindex ist also nur automatisiert sinnvoll. Dazu gibt es selbstverständlich eine Reihe von kommerziellen Tools, mit denen sich diese Indizes in komfortabler Weise berechnen lassen.

    Da es sich dabei um konkurrierende Unternehmen handelt, erfolgt die Berechnung und Gewichtung der verschiedenen Faktoren auf unterschiedliche Weise. Somit sind die Sichtbarkeitsindizes der unterschiedlichen Tools nicht miteinander vergleichbar.

    Namhafte Anbieter solcher Tools sind:

    • Sistrix
    • Xovi
    • Searchmetrics
    • SEOlytics

    Welchen Nutzen stiftet die Sichtbarkeitsanalyse?

    Durch die Ermittlung der Sichtbarkeitsindizes in regelmäßigen Abständen können wir feststellen, ob unser Projekt bei Suchmaschinen populärer wird oder ob die Inhalte auf unserer Webpage im Laufe der Zeit für Suchmaschinen uninteressanter werden.

    Durch die Analyse der Indizes für die länderspezifischen Ableger der Suchmaschinen (google.at, googe.de, google.ch, …) können wir auch die regionale Sichtbarkeit unserer Website beurteilen und mit unseren Zielsetzungen vergleichen.

    Selbstverständlich werden wir auch die Sichtbarkeitsindizes unserer Hauptkonkurrenten betrachten und damit unsere Position im Wettbewerbsumfeld bestimmen.

    Gleicht man zusätzlich die Sichtbarkeitsdaten mit den Zugriffsdaten auf die eigene Website ab, dann lassen sich eine Reihe von brauchbaren Schlüssen für die Verbesserung und Optimierung daraus ziehen.

    • geringe oder keine Sichtbarkeit für einen relevanten Begriff
      Ursache: Der Begriff fehlt auf der Website oder ist nicht hinreichend dominant vertreten!
      Abhilfe: Zusätzliche Seite einpflegen die speziell diesen Begriff bedient.
    • hohe Sichtbarkeit für einen Begriff aber trotzdem geringe Zugriffe
      Ursache: Resultieren aus diesem Begriff nur wenige Zugriffe trotz hoher Sichtbarkeit, ist der Begriff für die eigene Website entweder irrelevant oder das Snippet im Suchmaschinenergebnis ist schlecht gestaltet.
      Abhilfe: Auswahl eines besseren Begriffes oder Verbesserung des Description-Tags, das für diese Seite hinterlegt ist.
    • die eigene Website rankt für Begriffe auf Seite 2 im Suchmaschinenergebnis
      Erscheint man mit der eigenen Website für einen Begriff auf Seite 2 im Suchmaschinenergebnis, so resultieren daraus so gut wie keine Zugriffe. Unter Umständen ist jedoch der Aufwand, diese Seiten unter die Topplatzierungen zu bringen, gar nicht mal so hoch!
      Abhilfe: Optimierung der identifizierten Seiten, sodass sie eine Topplatzierung erreichen.


    Barrakuda Onlinemarketing, Römerweg 42, A-6833 Klaus, Vorarlberg/Österreich, +43 5523 64 2 33, barrakuda@barrakuda.at